Donau A

Geografische Lage: 
Im Zentrum des Revieres 
liegen die Donauniederungen
des Eferdinger Beckens. Durch
die ausgedehnten Augebiete 
beiderseits des Stromes ziehen 
sich die Flussläufe von Aschach 
Innbach, Pesenbach und Rodl. 
Das Revier beginnt bei der 
Kirche in Aschach und endet  
bei der Nibelungenbrücke in  
Linz.
Beschreibung:
1806 - Der natürliche Strom
1860 - Der regulierte Strom
1996 - Der gestaute Strom
Die Donau teilte sich im Eferdinger Becken in viele
Haupt- und Nebenarme auf, die im Verlauf des Jahres
je nach Wasserführung unterschiedlich mit Wasser
dotiert waren. Der Strom veränderte zu dieser Zeit
häufig seinen Lauf.
Ab 1830 begann man, aufkommender Dampfschiffe
wegen, die Donau mit Buhnen und Leitwerken aus
großen Steinen einzuengen. Vollendet wurde diese
aus Sicht der Fischerei bedauerliche Entwicklung im
Jahre 1972 mit dem beidufrigen Dammbau für die
8,5 m hohe Staumauer des Kraftwerkes Ottensheim.
Die Kommunikation des Donaufischbestandes mit den
wenigen noch verbliebenen, einst überaus fischreichen
Altarmen, kann heute leider nur mehr über die
unterhalb der Staumauer des Kraftwerkes Ottensheim
liegenden Mündungen von Innbach und Pesenbach
erfolgen.
Vorteilhaft ist, dass die Flussstrecke zwischen
Ottensheim und Linz noch ihren natürlichen Charakter
besitzt. Hier zwängt sich der Strom durch das in den
Granit geschliffene Tal vorbei am Kürnbergerwald
und den Urfahrer Wänden.
Regionen und Fischarten:
Die Donau mit ihrem Artenreichtum ist abhängig von der Nähe zum Kraftwerk Ottensheim der
Barben- und Brachsenregion zuzuordnen. Unterhalb der Staumauern von Aschach und Ottensheim
werden jedoch nicht wenige Fische gefangen, die der Äschenregion zuzuordnen sind.
Die Nebenflüsse Aschach, Innbach, Pesenbach und Rodl haben über weite Strecken gute bis
ausgezeichnete Wasserqualität und sind hervorragende Angelgewässer. Ein erheblicher Teil dieser
Gewässerstrecken ist noch in völlig natürlichem Zustand erhalten, mit dem ständigen Wechsel von   
Furt und Tümpel, also von Fließstrecke und Unterstand. Es finden sich hier Abschnitte, die von der
Forellenregion bis zur Barbenregion reichen.
Im Zentrum des Revieres wurde von der Fischerinnung Eferding die Aschach von Schaden bis zur
Mündung in den Innbach zur Laichschonstätte erklärt.
Hauptsächlich vorkommende Fischarten:
Brachse, Nase, Blaunase, Giebel, Rotauge, Rotfeder, Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Barsch,
Wels, Aal, Rutte, Reinanke, Regenbogenforelle, ...
Angelgewässer: Donau unterhalb von Aschach
Innbach bei Taubenbrunn
Aschach samt Umleitungsgerinne
Donauarm Brandstätter Sporn
Revierleitung: Obmann Josef Dannerbauer, Linzerstraße 39, 4070 Eferding 
Tel.: (0 72 72) 32 91