| Die Donau teilte sich im Eferdinger
Becken in viele |
| Haupt- und Nebenarme auf, die im
Verlauf des Jahres |
| je nach Wasserführung unterschiedlich
mit Wasser |
| dotiert waren. Der Strom veränderte
zu dieser Zeit |
| häufig seinen Lauf. |
| Ab 1830 begann man, aufkommender
Dampfschiffe |
| wegen, die Donau mit Buhnen und
Leitwerken aus |
| großen Steinen einzuengen. Vollendet
wurde diese |
| aus Sicht der Fischerei bedauerliche
Entwicklung im |
| Jahre 1972 mit dem beidufrigen
Dammbau für die |
| 8,5 m hohe Staumauer des Kraftwerkes
Ottensheim. |
| Die Kommunikation des
Donaufischbestandes mit den |
| wenigen noch verbliebenen, einst
überaus fischreichen |
| Altarmen, kann heute leider nur
mehr über die |
| unterhalb der Staumauer des
Kraftwerkes Ottensheim |
| liegenden Mündungen von Innbach und Pesenbach |
| erfolgen. |
| Vorteilhaft ist, dass die
Flussstrecke zwischen |
| Ottensheim und Linz noch ihren
natürlichen Charakter |
| besitzt. Hier zwängt sich der Strom
durch das in den |
| Granit geschliffene Tal vorbei am
Kürnbergerwald |
| und den Urfahrer Wänden. |