Projekt zur Ansiedelung von Edelkrebsen

Das Fischereirevier Freistadt hat sich zum Ziel gesetzt, im Revier durch Schaffung und anschließender Betreuung von Gen-Pools den Edelkrebsbestand zu fördern und zu erhalten. Es wurden daher von 1993 bis 2002 versucht, an abgeschiedenen kleinen Oberläufen Gen-Pools mit Edelkrebsen zu schaffen.
An insgesamt acht Fließgewässern erfolgte ein jährlicher Besatz mit einsömmerigen Edelkrebsen. Vereinzelt konnten auch schon Wiederfänge von geschlechtsreifen Edelkrebsen nachgewiesen werden. Eine genaue wissenschaftliche Untersuchung steht noch aus.
Dieses Projekt war und ist nur mit finanzieller Unterstützung der Agrar- und Forstrechtsabteilung des Amtes der Oö. Landesregierung und des Oö. Landesfischereiverbandes durchführbar.

Edelkrebs   Besatz mit einsömmerigen Edelkrebsen

Weiteres über den Krebsbestand im Revier Freistadt:

Gute Edelkrebsbestände beherbergen zur Zeit noch die Rosenhoferteiche.
Der letzte Nachweis von Steinkrebsen erfolgte 1989 in der Feldaist unterhalb von Rainbach.
Verbreitung des Signalkrebses:
Eine Fischbiomasseuntersuchung in der Feldaist unterhalb von Freistadt im Sommer 2004 erbrachte einen Hektarbestand an Signalkrebsen von 10 bis 12 kg. Ebenso werden im Stampfenbach und der Waldaist bei Gutau regelmäßig Signalkrebse nachgewiesen. Eine flächendeckende Besiedelung durch den Signalkrebs zeichnet sich leider ab.