Krems-Kremsmünster

Geografische Lage: 
Das Fischereirevier Krems-Kremsmünster
gehört zu den großräumigeren Revieren und
umfasst die Krems sowie alle ihre Zubringer
von Wartberg flussabwärts bis nach
Nettingsdorf. Im Süden reicht es im
Gemeindegebiet von Waldneukirchen fast
bis hin zur Steyr.
Es gibt über 50 Fischereiberechtigte im
Revier, nennenswerte Bäche sind der
Dambach, der Piberbach, der Sulzbach und
der Fernbach.
Neben diesen Bächen gibt es noch eine
Reihe kleinerer Bäche, die fischereirechtlich
gesehen zu einem Großteil den Gemeinden
gehören und daher verpachtet sind.
Bedeutende Gemeinden im Revierbereich
sind Wartberg, Kematen, Kremsmünster,
Neuhofen und Bad Hall.
Beschreibung der Hauptgewässer:
Einer der wenigen naturbelassenen Abschnitte der Krems
Monotone Regulierung vieler Kremsabschnitte
Restwasser in einem naturbelassenen Teilstück der Krems
Regulierte Ausleitungsstrecke bei Weissenberg
Die Krems wird neben forellenartigen Fischen
wie Bachforellen, Regenbogenforellen und
vereinzelt auch von Äschen, sowie von Aiteln,
Näslingen, Barben, Haseln und Kleinfischen
wie Koppen, Schmerlen, Gründlingen und
Lauben bevölkert.
Auch die Pfrille kommt in einzelnen Bächen
(noch) vor. Eine Reihe der genannten Arten
geht leider von Jahr zu Jahr im Bestand
zurück.
In früheren Zeiten war insbesondere die 
Krems auch ein gutes Huchenwasser. Selbst
im Sulzbach kam dieser edle Salmonide vor.
Leider gehören diese Zeiten trotz vieler
Bemühungen durch Besatzmaßnahmen einen
bescheidenen Bestand aufrecht zu erhalten
der Vergangenheit an. Damals, noch vor der
Regulierung der Krems, wurden Huchen mit
einem Gewicht bis zu 15 kg gefangen.
Nach der Regulierung wurde 1975 in einem
einst noch tiefen Gumpen nach einer
Sohlrampe ein rund 11 kg schwerer Huchen
erbeutet.
Die über weite Strecken erfolgte Regulierung
der Krems hat wesentlich dazu beigetragen, 
dass es diesen großwüchsigen Salmoniden
nunmehr kaum noch gibt.
Von Wartberg bis Nettingsdorf wurde die 
Krems fast durchgehend reguliert, natur-
belassene Abschnitte sind nur mehr wenige
geblieben. Auch sind viele dieser Teilstücke
Teilstücke durch Ausleitungen stark   
entwertet und in einem traurigen Zustand.
Besonderheit:
Zu den bekanntesten Gemeinden im Revier zählen die Gemeinde Bad Hall mit der Kuranstalt
und natürlich Kremsmünster mit dem imposanten Benediktinerstift, welches über die Grenzen
hinaus durch den Tassilokelch, der Sternwarte als erstes Hochhaus Europas und insbesondere
auch durch den einzigartigen Fischkalter einen erheblichen Bekanntheitsgrad inne hat.
Stift Kremsmuenster mit Sternwarte Fischkalter des Stiftes Kremsmuenster
Fischzuchtanstalten:
Forellenzucht Gerhard und Friederike Felbinger, Thanstetten 44, 4521 Schiedlberg,
Tel.: (0 72 51) 3 14
Fischzucht Georg und Inge Haas, Winden 46, 4531 Kematen,
Tel.: (0 72 28) 81 81
O.Ö. Landesfischereiverein, Fischzucht Mühlau, Zenndorf 9, 4551 Ried im Traunkreis,
Tel.: (0 75 88) 72 48
Revierleitung: Obmann Franz Haslinger, Julius Raabstraße 17, 4040 Linz
    Tel.: (06 76) 8 46 99 06 70