Charakteristisch ist für die Steyr der tiefe Einschnitt des Flusses in die Konglomeratlandschaft. Speziell
im Steyrdurchbruch erreichen diese Konglomerat-wände an die 60 m und bieten ein gewaltiges Naturschauspiel. Erst an der Bezirksgrenze im Norden des Revieres erweitert sich das Tal und der Fluss kann sich in einer Ebene bis zu zirka 40 m weit ausbreiten. In der Konglomeratschlucht sind teils sehr tiefe Tümpel und mächtige Sandbänke. Ähnliche geografische Verhältnisse kennzeichnen die Krumme Steyrling und auch den Paltenbach.
Zur Fischerei: Bedingt durch den Einschnitt der Steyr ist sie an vielen Stellen nur sehr schwer zugänglich, was aber den Vorteil birgt, dass sich gerade dort
Bachforellen und
Regenbogenforellen als auch
Äschen in kapitalen Größen tummeln. Leider wurde der Fischbestand in den letzten Jahren durch den Kormoran dezimiert. Die Bewirtschafter bemühen sich durch entsprechende Besatzmaßnahmen den Bestand wieder in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Durch diese gute Bewirtschaftung der Gewässer zeitigen diese Bemühungen auch schon große Erfolge, was wiederum Angelfreunde aus der ganzen Welt anzieht. Die Steyr hat in unserem Revier Güteklasse I - II und darf nur mit der Fliege befischt werden. Bemerkenswert ist das reiche Vorkommen von
Koppen und
Flusskrebsen, was die sehr gute Qualität des Wassers widerspiegelt.