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Lebensräume: |
Kleinere und größere Bäche mit sandigem Grund, sowie auch im Sommer |
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kühlen Wassertemperaturen. |
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Lebensweise: |
Alle Neunaugenarten machen eine Verwandlung durch. Die aus den |
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Eiern schlüpfenden Larven (Querder) sind blind und graben sich im |
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weichen Substrat des Gewässers so ein, dass nur das Maul herausragt. |
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Ihre Nahrung besteht aus tierischen und pflanzlichen Stoffen, die sie aus |
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dem Wasser herausfiltern. |
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Im Sommer des dritten oder vierten Lebensjahres stellt das Bachneunauge |
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die Nahrungsaufnahme ein und es beginnt eine körperliche Umwandlung: |
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Es bilden sich Augen, die vorher bräunliche Larve entwickelt sich zu einem |
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etwas kleineren Tier mit blau- bis olivgrünem Rücken und silberweißem |
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Bauch. Im Frühjahr darauf ist diese Entwicklung abgeschlossen. |
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Nach dem Aufsuchen der Laichplätze und dem Ablaichen sterben sowohl |
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die männlichen als auch die weiblichen Bachneunaugen. |
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Größe: |
Selten über 15 cm lang. |
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Alter: |
Maximal 5 Jahre. |
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Schonzeit: |
Alle Neunaugenarten sind ganzjährig geschont! |
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Verwandte: |
Das Flussneunauge, das eine Größe von 50 cm erreichen kann und das |
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Donauneunauge. Alle Neunaugenarten sind leider bei uns schon recht |
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selten geworden. |