 |
Lebensräume: |
Ähnlich wie der Edelkrebs, besiedelt der Signalkrebs fließende Gewässer |
|
|
mit kiesigem oder weichem Grund, besitzt aber eine größere Toleranz |
|
|
gegenüber höheren Wassertemperaturen und ist auch teilweise in |
|
|
schlammigen, oder sogar regulierten Gewässerabschnitten anzutreffen. |
 |
Verbreitung: |
Ursprünglich in Nordamerika heimisch, wurde der Signalkrebs in den |
|
|
70iger Jahren von vielen europäischen Ländern importiert, wobei leider |
| |
|
Österreich ebenfalls keine Ausnahme bildete. Er ist in Oberösterreich |
| |
|
punktuell oft sehr häufig anzutreffen und verbreitet sich schnell und stark. |
| |
|
Durch seine Teilresistenz gegen die Krebspest, aber auch als Überträger |
| |
|
dieser Krankheit, bildet er eine große Gefahr für die heimischen Krebs- |
| |
|
arten und stellt ein spezielles Problem bei Wiederansiedelungsversuchen |
| |
|
von Edel- und Steinkrebsen dar. |
 |
Nahrung: |
Würmer, Wasserinsekten, Schnecken,
Muscheln, sowie auch pflanzliche |
| |
|
Nahrung und in Ausnahmefällen Fische und Frösche (kranke, schwache |
| |
|
oder tote Tiere) |
 |
Größe: |
Schnellwüchsig. Erreicht eine Länge von über 15 cm. Exemplare um die |
|
|
200 g sind keine Seltenheit. |
 |
Alter: |
Maximal 7 bis 10 Jahre. |
 |
Mindestmaß: |
Kein Mindestmaß, keine Schonzeit, da bei uns nicht heimisch!
|