Der Signalkrebs

Wesentlichste Merkmale:

in Körperform und Größe
dem Edelkrebs sehr ähnlich
Färbung mittelbraun, also
heller als beim Edelkrebs
Panzer glatt und nahezu
  unbedornt
weiß-blaues Scherengelenk
(auffälligstes Merkmal)
rote Scherenunterseite (wie
beim Edelkrebs!)
Signalkrebs mit den für ihn typischen, hellblauen Scherengelenken
Lebensräume: Ähnlich wie der Edelkrebs, besiedelt der Signalkrebs fließende Gewässer
mit kiesigem oder weichem Grund, besitzt aber eine größere Toleranz
gegenüber höheren Wassertemperaturen und ist auch teilweise in
schlammigen, oder sogar regulierten Gewässerabschnitten anzutreffen.
Verbreitung: Ursprünglich in Nordamerika heimisch, wurde der Signalkrebs in den
70iger Jahren von vielen europäischen Ländern importiert, wobei leider
    Österreich ebenfalls keine Ausnahme bildete. Er ist in Oberösterreich
    punktuell oft sehr häufig anzutreffen und verbreitet sich schnell und stark.
    Durch seine Teilresistenz gegen die Krebspest, aber auch als Überträger
    dieser Krankheit, bildet er eine große Gefahr für die heimischen Krebs-
    arten und stellt ein spezielles Problem bei Wiederansiedelungsversuchen
    von Edel- und Steinkrebsen dar.
Nahrung: Würmer, Wasserinsekten, Schnecken, Muscheln, sowie auch pflanzliche
    Nahrung und in Ausnahmefällen Fische und Frösche (kranke, schwache
    oder tote Tiere)
Größe: Schnellwüchsig. Erreicht eine Länge von über 15 cm. Exemplare um die
200 g sind keine Seltenheit.
Alter: Maximal 7 bis 10 Jahre.
Mindestmaß: Kein Mindestmaß, keine Schonzeit, da bei uns nicht heimisch!