Die Wandermuschel

Auch Dreiecksmuschel oder
  Zebramuschel genannt

Wesentlichste Merkmale:

dreikantige, kahnartige
  Form
Schalen dunkelbraun
bis schwarz gefärbt, durch-
  brochen von hellbraunen
  Streifen
Färbung und Marmorierung
sehr variabel
Lebensräume: Seit dem 18. Jahrhundert und dem steigenden Schiffsverkehr nimmt die
Population der Wandermuschel in Europa zu. Die Muscheln heften sich
an Schiffsrümpfe oder gelangen über das Ballastwasser der Schiffe in
    neue Lebensräume. Dort heftet sie sich unter anderem auch an Wasser-
    pflanzen, was zu einer weiteren Verbreitung führt. Aufgrund ihrer starken
    Filterwirkung kann es in Seen zu Veränderungen der Sichttiefen und
    zur Störung des Ökosystems kommen.
Nahrung: Pflanzliches und tierisches Plankton.
Größe: Relativ klein. Ausgewachsene Tiere werden nur bis zu 4 cm lang und bis
    zu 2 cm breit.
Alter: Zirka 10 Jahre
Mindestmaß: Kein Mindestmaß festgesetzt, da ganzjährig geschont!  
Fortpflanzung: Unter den Süßwassermuscheln ist die Wandermuschel die einzige
Muschel, die ein freischwimmendes Larvenstadium durchläuft. Erreichen
die Wassertemperaturen 16 bis 18 Grad, wird die Fortpflanzung
eingeleitet, wobei ein Weibchen pro Jahr bis zu einer Million Eier ent-
lassen kann. Die Befruchtung findet im freien Wasser statt.
Bereits nach einem Jahr können die Jungtiere geschlechtsreif werden.