Waxdick Acipenser gueldenstaedtii © Hauer-Naturfoto / LFVOÖ

Schonzeit

keine gemäß § 12 Oö. Fischereiverordnung, da aktuell verschollen

Mindestmaß

keines gemäß § 12 Oö. Fischereiverordnung, da aktuell verschollen

Wesentliche Merkmale

  • stumpfe Schnauze
  • große, weiße Seitenschilder und helle Flossensäume
  • zwischen den Rücken- und Seitenschilder-Reihen befinden sich kleinere, sternförmige Knochenplättchen
  • vorstülpbares kleines Maul
  • glatte, nicht gefranste Bartfäden, die näher zur Schnauzenspitze als zum Maul stehen
  • Rückenschilder: 5 – 19 / Seitenschilder: 21 – 50 / Bauchschilder: 6 – 14

Alter

bis zu 50 Jahre

Lebensräume

Im Schwarzen, Kaspischen und Asowschen Meer und deren großen Zuflüssen wie zum Beispiel der Donau.

Nahrung

wirbellose Bodenorganismen (Insektenlarven, Würmer, Schnecken, Krebse) und Fische

Größe

Die Durchschnittsgröße liegt bei 1,5 m. Längen bis zu 2,4 m und Gewichte bis zu 100 kg sind nachgewiesen.

Lebensweise

Der Waxdick, der auch Russischer Stör, genannt wird, wandert im Frühjahr mehrere hundert Kilometer flussaufwärts zu den Laichgebieten, wobei er 15 – 20 km pro Tag zurücklegt. Die Geschlechtsreife erreichen Milchner mit 8 – 13 Jahren, die Rogner erst mit 10 – 16 Jahren. Die Milchner laichen in Abstand von 2 – 3 Jahren, die Rogner nur alle 4 – 6 Jahre.