Ein Meister des Fischens stellt sich im FR Ache-Altheim vor

Wer bin ich?

Ich habe ein schwarzes Federkleid, einen gelben Hakenschnabel, bin ein guter Flieger und noch besserer Taucher. Habe keine Fischerkarte und kein Lizenzbücherl, fange aber meine Fische in tiefen Fließgewässern und lasse auch Teiche und Badeseen nicht aus.

Trotz intensiver Verfolgung können mir Fischer und Jäger kaum gefährlich werden. Bin eben ein Frühaufsteher und sehr leise bei der Sache. Ich bin, wie man in der Umgangssprache sagen würde ein „Frissumsonst“ und anerkenne weder Grenzen noch Brittelmaße. Ob Edelfisch oder Weißfisch macht für mich keinen Unterschied. Schonzeiten oder bedrohte Fischarten sind für mich Fremdwörter. Gefressen wird, solange mir etwas vor den Schnabel kommt. Fische, die zu groß zum Schlucken sind, werden von mir derart verletzt, dass sie verbluten oder verpilzen und so kläglich zu Grunde gehen.

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Auf dem Bild sehen sie einen erfolgreichen Verwandten, den ein beherzter Jäger erlegt hat. Er hat innerhalb von zwei Minuten eine Bach-forelle mit 28 cm und eine Regenbogenforelle mit 33 cm erwischt und verzehrt. Wir sind eben die Besten, das muss uns jeder Angler bestätigen und deshalb haben die Angler auch so großen Neid auf uns.

Mein Name?