Signalkrebs (Amerikanischer Flusskrebs) Pacifastacus leniusculus © Hauer-Naturfoto / LFVOÖ

  • signalkrebs_1
  • signalkrebs_2

Schonzeit

Nicht heimischer Krebs, daher keine Schonzeit

Mindestmaß

Nicht heimischer Krebs, daher kein Mindestmaß

Wesentliche Merkmale

  • hell- bis rötlichbraune Färbung
  • am Scherengelenk einen weißen bis hellblauen Fleck
  • zweigeteilte Hinteraugenleiste (zwei Paar Postorbitalknoten)
  • keine Dornen oder Höcker am Kopf-Brust-Panzer (Carapax)

Alter

Maximal 7 bis 10 Jahre.

Lebensräume

Ähnlich wie der heimische Edelkrebs, bewohnt er stehende und fließende sommerwarme Gewässer mit Wassertemperaturen von mindestens 12°C, da sonst keine Fortpflanzung möglich ist.
Anpassungsfähiger als der Edelkrebs.

Nahrung

Allesfresser (tierische Nahrung, Wasserpflanzen, Algen,...)

Größe

Körperlänge zwischen 15 cm und 18 cm (maximal bis 25 cm) und ein durchschnittliches Gewicht von 100 g bis 150 g (maximal bis 350 g). Weibchen kleiner als Männchen

Lebensweise

Der Signalkrebs stammt ursprünglich aus Nordamerika und breitete sich in Österreich rasant aus. Als Überträger der Krebspest (=Pilzinfektion), gegen die er selbst teilresistent ist, bildet er eine sehr große Gefahr für die heimischen Krebsbestände. Bei den europäischen Flusskrebsarten führt die Infektion innerhalb weniger Wochen zum Tod. Infizierte Krebse zeigen Lähmungserscheinungen und weisen oft einen watteähnlichen Belag an den Gelenken auf.