Fisch des Jahres – Äsche

Der Fisch des Jahres – die Äsche (Thymallus thymallus)

Wer die Äsche beschreibt, kommt leicht ins Schwärmen: Ihr Beiname „Graue Eminenz“ – wohl in Anspielung auf ihre aschgraue Grundfarbe und ihre herausragende Eleganz – ist nur ein Ausdruck unserer Bewunderung. (mehr …)

Kormoranproblematik

Im Sinne des § 8 der Verordnung der Oö. Landesregierung über den Schutz wildwachsender Pflanzen und Pilze sowie freilebender Tiere (Oö. Artenschutzverordnung) LGBL.Nr. 73/2003, i.d.F. LGBL.Nr. 68/2019, wurde von der Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich folgender maßgeblicher, landesweiter Kormoranbestand bekannt gegeben: (mehr …)

Fisch des Jahres 2020 – Bachforelle

Fisch des Jahres 2020 – Die Bachforelle (Salmo trutta)

Bild einer Bachforelle

Die Bachforelle zählt zu den bedeutendsten Süßwasserfischen in Europa. Die zur Familie der Lachsartigen (Salmonidae) zählende bevorzugt sommerkühle, sauerstoff- und strukturreiche, schnell fließende Gewässer in denen sie natürlicherweise als dominierende Fischart beheimatet ist. Daher wird auch eine ganze Fischregion, die Forellenregion, nach ihr benannt.

Der Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung der Gewässer zählen zu den dramatischsten Folgen für diese kälteliebende Art. Alle lebensnotwendigen Prozesse wie Fortpflanzung, Wachstum und Wanderung werden bei wechselwarmen Lebewesen von der Temperatur beeinflusst. Ihr Lebensraum wird in den nächsten Jahren immer kleiner werden, da für die Bachforelle, die vor allem in den Oberläufen der Fließgewässer lebt, keine flussaufwärtige Ausweichmöglichkeit gegeben ist. Durch die steigenden Wassertemperaturen werden auch vermehrt Krankheiten ausbrechen, wie zum Beispiel die Proliferative Nierenkrankheit (PKD), die die Bestände zunehmend dezimieren. Weitere wesentliche Faktoren, die zu einer Gefährdung und Reduktion der Bachforellenbestände beitragen, sind die Gewässerverbauung, -verschmutzung (z.B. durch Hormone), Feinsedimentbelastungen und fehlende Ufervegetation sowie der hohe Prädatorendruck in Form von Fischotter, Gänsesäger, Graureiher und Kormoran.

Zum Schutz der heimischen, lokalen Bestände können vor allem die Bewirtschafter viel beitragen. Der Besatz mit standortangepassten Bachforellenstämme von Fischzuchten aus der jeweiligen Region sind einerseits widerstandsfähiger als ausländische Besatzfische und andererseits sinkt die Gefahr Krankheiten aus ganz Europa in unseren Gewässern zu verbreiten. Die Zucht geeigneter an das jeweilige Gewässersystem angepasster Bachforellenlinien ist zwar aufwendiger und somit teurer, wird in der Zukunft aber vielerorts der einzige Weg zur Erhaltung der Art darstellen. Der Besatztourismus mit domestizierten Speisefischen schadet den heimischen Wildfischbeständen unserer Fließgewässer wesentlich mehr als er nützt!

Zur Minderung der steigenden Wassertemperaturen ist auf eine weitgehende Gewässerbeschattung durch standorttypische Ufergehölze zu achten. Sie dient nicht nur als Schattenspender, sondern bietet auch zahlreichen Insekten wertvollen Lebensraum und zugleich Nahrung für die Fische. Ebenso muss die Wiederherstellung von naturnahen Gewässerabschnitten mit geeigneten Lebensräumen für alle Altersstadien – vom Ei bis zur fortpflanzungsfähigen Bachforelle – weiter verstärkt umgesetzt werden. Sie dient der natürlichen Fortpflanzung und somit der nachhaltigen Arterhaltung. Die Naturverlaichung stellt den erfolgreichsten Weg zur Anpassung und somit zum Erhalt der Fischfauna in unseren Gewässern dar.

Bild einer kleinen Bachforelle

Fischotter

Die Presseaussendung von Landesrat Max Hiegelsberger zum Fischotter – Auch der Fischbestand braucht Schutz.  (mehr …)

Ausbreitung des Signalkrebses in Oberösterreich

Durch die rasante Fortpflanzung und durch seine Resistenz gegen die Krebspest dringt der Signalkrebs immer weiter in die Oberläufe der Flüsse und Bäche vor. Eine Reduktion der Signalkrebsbestände scheint nur durch intensive Bewirtschaftung möglich. Da der Signalkrebs kein heimisches Wassertier ist, darf er weder in oberösterreichischen Gewässern ausgesetzt werden noch wurde für ihn eine Schonzeit oder ein Brittelmaß gesetzlich verordnet.  (mehr …)

Aschacher Schopper – und Fischermuseum

 

 

Das Aschacher Schopper – und Fischermuseum ist wieder offen!

 Lange hat es heuer gedauert, bis wir das Aschacher Museum wieder öffnen konnten. Das Virus hat auch uns schwer getroffen, aber jetzt ist es wieder so weit. Nach einem gemütlichen Spaziergang entlang des Treppelweges donauaufwärts, zur linken Hand die schöne Häuserfront, rechts das eifrige Treiben der Wasservögel beobachtend, ist das Schopper -und Fischermuseum  bald erreicht. Der 20 Meter lange Trauner (Holzschiff)  lädt zum Verweilen ein. Aber auch der Besuch des Doppelmuseums ist immer wieder dank der seltenen Schiffmodelle und des übersichtlichen gut lesbaren Textes geeignet, auf lockere Art und Weise Kultur zu genießen. Für Jugendliche besonders geeignet: das Schoppen. Für die Fischbegeisterten bietet die Sammlung im ersten Stock erstklassige Präparate aus der Fisch – und Vogelwelt. Filme bereichern zusätzlich das Geschaute. Daneben steht eine alte Schmiede, in der die für die Schiffe gebrauchten Werkzeuge und Nägel angefertigt worden sind.

Öffnungszeiten:

Ab 4.Juli 2020 ist das Museum täglich, außer Freitag, von 10,00 Uhr – 12,30 Uhr und von 13,30 Uhr – 17,00 Uhr göffnet.

 

Der Vorstand des Museumsvereines lädt  zu einem Besuch herzlich ein!

 

www.museum.aschach.at

museumsverein@aschach.at

 

Preise_Öffnungszeiten_2020

Studie zur Revitalisierung der Unteren Traun

Für den Abschnitt vom Traunsee bis zur Mündung in die Donau (73 km) wurden das Potential für alle gewässerökologisch wirksamen Maßnahmen erhoben und auf konzeptivem Niveau dargestellt, die unter Wahrung der vitalen menschlichen Nutzungen (Energiewirtschaft, Hochwasserschutz, hochwertige Flächennutzung etc.) ökologisch sinnvoll… (mehr …)

Das Preisfischen ist gesetzlich verboten

Bereits im Jahre 1990 wurde in Oberösterreich durch eine Novelle zum Oö. Fischereigesetz das Preisfischen aus Gründen des Tierschutzes und der fischereilichen Weidgerechtigkeit verboten. (mehr …)

AKTUELLES ZUR JAHRESFISCHERKARTE

Sobald das Fischereigesetz beschlossen wird, erfolgt die Versendung einer Sonderausgabe unserer Zeitschrift „Oberösterreichs Fischerei“, welcher der Erlagschein für die Jahresfischerkartenabgabe 2020 beiliegt.

Die Zeitschrift bzw. der Erlagschein wird ausschließlich an jene Fischer versendet, welche sich bei uns zur Jahresfischerkarte registriert haben. Automatisch registriert werden Personen, die ab Jahr 2018 einen Fischerkurs besucht bzw. ein Duplikat erhalten haben.

Die Registrierung muss nur ein Mal durchgeführt werden; eine jährliche Wiederholung der Registrierung ist nicht notwendig.

Auch Fischereischutzorgane und alle Bewirtschafter, welche in einem „fremden“ Fischwasser den Fischfang ausüben möchten, müssen sich zur Jahresfischerkarte registrieren.

Die Herbstausgabe unserer Zeitschrift „Oberösterreichs Fischerei“ wird im November 2019 versendet; dieser Zeitschrift liegt noch KEIN ERLAGSCHEIN bei, da der Beschluss des OÖ. Landtages zum neuen Oö. Fischereigesetz noch aussteht.

Etwaige Adressänderungen geben Sie uns bitte schriftlich bzw. per Mail an s.buchner@lfvooe.at bekannt; eine neuerliche Anmeldung muss nicht durchgeführt werden.

Fisch des Jahres 2018 – Wels

Der Fisch des Jahres – Wels / Waller (Silurus glanis)

Der Wels ist in Anglerkreisen wohl einer der populärsten Süßwasserfische Europas.

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Fisch des Jahres 2017 – Seesaibling

Fisch des Jahres 2017 – Seesaibling (Salvelinus umbla)

Der Seesaibling ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit: er ist vor ca. 10.000 Jahren aus dem Norden eingewandert.

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Fisch des Jahres 2016 – Elritze

FISCH DES JAHRES 2016 –  ELRITZE

Bild Elritze

Elritze

Wer kennt sie nicht, die zumeist als sehr gesellig beschriebene und zu den kleinsten Karpfen unserer Süßgewässer gehörende ELRITZE. Sie trägt ferner Namen wie IRLITZE, PFRILLE oder ELLER-LING. In Brehms Thierleben werden allein für den deutschsprachigen Raum vierzig Namen angeführt. Diese Vielfalt an Namen zeigt wie populär und weit verbreitet diese Art ist.

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Fisch des Jahres 2015 – Nase

Fisch des Jahres 2015: Die Nase (Chondrostoma nasus)

 

Die Nase (Chondrostoma nasus) weist einen spindelförmigen, seitlich abgeflachten Körper auf. Wesentliche Merkmale sind die vorragende Schnauze sowie das unterständige, quergestellte Maul mit verhornter Unterlippe und scharfkantigen Rändern. Der Körper weist eine graublaue bis graugrüne Oberseite, silberne Seiten und einen weißen bis gelblichen Bauch auf. Die Flossen sind meist rötlich gefärbt und das Bauchfell der Nase ist schwarz. (mehr …)

Teilerfolg bei der Benützung der Treppelwege

Nicht zuletzt auf Grund der ständigen Interventionen des Oö. Landesfischereiverbandes wurde die Wasserstrassen-Verkehrsordnung auch im Zusammenhang mit der Benützung der Treppelwege durch die Fischerei geändert.

Im neu gefassten § 50.02 sind nunmehr vom Verbot der Benützung neben Fußgängern und Rollstuhlfahrern auch „Fischereiausübungsberechtigte im unumgänglich notwendigen Umfang“ ausgenommen. Diese Ausnahme schließt Inhaber von Fischereilizenzen ausdrücklich nicht ein. (mehr …)

Fischereistatistiken

 Daten über die Fischerei werden hier nach Kalenderjahren statistisch zusammengefasst:

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