Der Zahlschein für 2020 wurde versendet!

Fischerinnen und Fischern, welche sich bis Ende März 2020 erfolgreich registrierten, wurde der Zahlschein bzw. per E-Mail die Zahlungsreferenz und der IBAN Anfang April übermittelt. Für Anmeldungen Anfang April werden die Zahlungsvorschreibungen für die JFK 2020 mit Zahlschein bzw. per E-Mail wöchentlich zugestellt.

Für die Einzahlung bitte die vorgedruckten Zahlscheine verwenden. Bei elektronisch-Banking unbedingt die 12-stellige Referenznummer angeben! Der quittierte Zahlschein bzw. die Einzahlungsbestätigung ist nach Einzahlung der Fischerkarte beizulegen – diese ist dann als „Jahresfischerkarte“ gültig!

An uns gestellte Fragen!

Zur Anmeldung

Warum ist die Anmeldung zur JFK notwendig?

Von den Bezirkshauptmannschaften und Magistraten wurden uns sämtliche Daten über Inhaber der blauen Fischerkarten übermittelt; das sind rd. 136.100 Datensätze. Seit 2009 stellt der Oö. Landesfischerei­verband die Fischerkarten im Scheckkartenformat aus; das sind inzwischen rd. 35.600 Datensätze. Von diesen mehr als 170.000 erfassten Personen sind im Laufe der Jahre ca. 80 % umgezogen, haben den Namen gewechselt bzw. sind viele verstorben. Ein aktueller Datenbestand ist für die künftige Arbeit des Verbandes unerlässlich. Darüber hinaus wollen wir die aktiven Fischerinnen und Fischer über aktuelle Maßnahmen aus erster Hand, z. B. mit der Zeitung „Oö. Fischerei“ informieren.

Bin ich schon registriert?

Alle Anglerinnen und Angler, welche die Fischerzeitung „Oö. Fischerei“ mit Zahlschein für die JFK-Abgabe erhalten, sind registriert. Das sind jene Personen, welche sich seit 2018 über die Homepage oder mittels Formblatt angemeldet haben. Weiters alle Jungfischer, die ab 2018 die Fischerprüfung positiv abgelegt und alle Personen, welche ab 2018 ein Duplikat der Fischerkarte erhalten haben.

Dieser Personenkreis hat keine weitere Anmeldung vorzunehmen!

Was ist die Fischerkarte – was ist die Jahresfischerkarte (JFK)?

Die Fischerkarte ist das amtliche Dokument mit Lichtbild (blauer Ausweis oder Ausweis im Scheckkarten-Format), das den Inhaber berechtigt, unter bestimmten Voraussetzungen Fischereilizenzen für Angelgewässer zu erwerben; bisher waren die Fischerkarte und das Lizenzbuch Voraussetzung zum Kauf von Angellizenzen.

Nachdem das Lizenzbuch abgeschafft wurde und wie in den benachbarten Bundesländern ein Zahlscheinsystem kommt, berechtigt die amtliche Fischerkarte nur dann zum Kauf von Angellizenzen, wenn die „Jahresfischerkarten-Abgabe“ bezahlt ist.

Die Jahresfischerkarte ist also die amtliche Fischerkarte, die in Kombination mit der ausgestellten Zahlungsbestätigung für das laufende Kalenderjahr gültig ist.

Ich bekomme keine Zeitung, habe noch keinen Zahlschein für die JFK-Abgabe – bin also noch nicht registriert;

Wie melde ich mich zur Jahresfischerkarte (JFK) an?

Am einfachsten erfolgt dies über die beim OÖLFV eingerichtete, sichere Seite https://datenerfassung.lfvooe.at/; öffnen Sie unsere Homepage und Sie werden durch das Programm geführt. Nach korrekter Übermittlung Ihrer Daten erscheint auf Ihrem Bildschirm die Mitteilung „erfolgreich angemeldet“, das genügt – eine Bestätigung der Anmeldung wird nicht übermittelt, Sie erhalten mit dem Versand der nächsten Fischerzeitung einen Zahlschein!

Für Angler, welchen keinen Zugriff zur EDV haben, liegen Anmeldeformulare in unserem Büro, bei den Revieren und Lizenzausgabestellen auf; dem Anmeldeformular ist auch ein Zahlschein für die JFK-Abgabe angeschlossen. Das Anmeldeformular ist an den OÖLFV zu übermitteln, der quittierte Zahlschein bzw. die Einzahlungsbestätigung der Fischerkarte beizulegen; die Identifikation der Einzahlung mit diesem Zahlschein erfolgt über die abgedruckte Seriennummer; also bitte bei Zahlung mittels Online-Banking unbedingt die Seriennummer und den Namen des Fischers, für den die Zahlung erfolgt, anführen!

 

Zur Einzahlung

Wie zahle ich richtig ein?

Zu beachten ist, dass im Feld Zahlungsreferenz ausschließlich die 12stellige ID‑Nummer (oder auch EDV-Nummer genannt) angegeben werden muss. Diese ID-Nummer besteht ausschließlich aus Ziffern, ist ohne Leerzeichen bzw. ohne Bindestrich und  hat keine Buchstaben! Ein zusätzlicher Text ist nicht notwendig.

Wird nur die 6-stellige Fischer-ID ohne Jahreszahl und ohne Prüfziffer angegeben, kann die Zahlung nicht automatisch gebucht werden. Wenn nur der Name angeführt ist, kann vielfach keine eindeutige Zuordnung erfolgen.

Wie kann ich für meine Familienmitglieder oder für Freunde einzahlen – sind Mehrfachzahlungen möglich?

Jede Person, die den Fischfang ausübt, muss eine Bestätigung über die Zahlung mitführen. Für jede Person muss eine getrennte Zahlung erfolgen, da sonst keine automatische Zuordnung der Zahlung erfolgen kann. Eine Zahlung für mehrere Personen ist somit nicht möglich bzw. zielführend!

Was mache ich mit dem Einzahlungsbeleg?

Der Beleg über die Einzahlung der JFK-Abgabe muss vorläufig mitgeführt werden. Es ist unerheblich, ob die Zahlung mittels Erlagschein oder mittels Online-Banking erfolgt. Wichtig ist, die Zahlungsbestätigung aufzuheben, damit diese beim Lizenzkauf und bei Kontrollen vorgelegt werden kann. Der Nachweis am Handy alleine reicht nicht aus. Der Zahlungsabschnitt bzw. die Bestätigung muss nicht an uns übermittelt werden, sondern ist der Fischerkarte beizulegen!

Bekomme ich eine Bestätigung über die bezahlte JFK-Abgabe?

Grundsätzlich hat jeder die Quittung der Einzahlung mitzuführen. Als Service werden wir eine Bestätigung für die bis zum Frühjahr bezahlte JFK-Abgabe 2020 versenden. Die Übermittlung ist mit der Sonderausgabe der Fischerzeitung Oö. Fischerei in der 2. Aprilhälfte vorgesehen. Diese Bestätigung wird im praktischen Format einer Visitenkarte ausgestellt und kann in der Hülle der Fischerkarte im Scheckkartenformat beigefügt werden.

Muss ich die JFK-Abgabe auch zahlen, wenn ich nicht fischen gehe?

Nein! Die Abgabe muss dann nachweislich bezahlt sein, wenn Sie erstmals im Kalenderjahr eine Angellizenz erwerben.

Und wenn Sie aus verschiedenen Gründen (Studium, Familiengründung, Auslandsaufenthalt odgl.) in den nächsten Jahren nicht Angeln gehen, teilen Sie uns das bitte mit, dann stellen wir Ihre ID auf „inaktiv“. Wenn Sie später den Fischfang wieder aktivieren wollen, können wir Ihre ID wieder freischalten. Die Mitteilungen dazu ersuchen wir in schriftlicher Form – E-Mail mit Name und ID genügt!

Was mache ich mit der Angellizenz?

Die schriftliche Lizenz des Bewirtschafters (Tages-, Monats- oder Saison­lizenz) konnte früher in das Lizenzbuch eingetragen werden. Künftig ist die Lizenz der Jahresfischerkarte beizulegen.

Fischotter

Die Presseaussendung von Landesrat Max Hiegelsberger zum Fischotter – Auch der Fischbestand braucht Schutz.  (mehr …)

Fisch des Jahres 2020 – Bachforelle

Fisch des Jahres 2020 – Die Bachforelle (Salmo trutta)

Die Bachforelle zählt zu den bedeutendsten Süßwasserfischen in Europa. Die zur Familie der Lachsartigen (Salmonidae) zählende bevorzugt sommerkühle, sauerstoff- und strukturreiche, schnell fließende Gewässer in denen sie natürlicherweise als dominierende Fischart beheimatet ist. Daher wird auch eine ganze Fischregion, die Forellenregion, nach ihr benannt.

Der Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung der Gewässer zählen zu den dramatischsten Folgen für diese kälteliebende Art. Alle lebensnotwendigen Prozesse wie Fortpflanzung, Wachstum und Wanderung werden bei wechselwarmen Lebewesen von der Temperatur beeinflusst. Ihr Lebensraum wird in den nächsten Jahren immer kleiner werden, da für die Bachforelle, die vor allem in den Oberläufen der Fließgewässer lebt, keine flussaufwärtige Ausweichmöglichkeit gegeben ist. Durch die steigenden Wassertemperaturen werden auch vermehrt Krankheiten ausbrechen, wie zum Beispiel die Proliferative Nierenkrankheit (PKD), die die Bestände zunehmend dezimieren. Weitere wesentliche Faktoren, die zu einer Gefährdung und Reduktion der Bachforellenbestände beitragen, sind die Gewässerverbauung, -verschmutzung (z.B. durch Hormone), Feinsedimentbelastungen und fehlende Ufervegetation sowie der hohe Prädatorendruck in Form von Fischotter, Gänsesäger, Graureiher und Kormoran.

Zum Schutz der heimischen, lokalen Bestände können vor allem die Bewirtschafter viel beitragen. Der Besatz mit standortangepassten Bachforellenstämme von Fischzuchten aus der jeweiligen Region sind einerseits widerstandsfähiger als ausländische Besatzfische und andererseits sinkt die Gefahr Krankheiten aus ganz Europa in unseren Gewässern zu verbreiten. Die Zucht geeigneter an das jeweilige Gewässersystem angepasster Bachforellenlinien ist zwar aufwendiger und somit teurer, wird in der Zukunft aber vielerorts der einzige Weg zur Erhaltung der Art darstellen. Der Besatztourismus mit domestizierten Speisefischen schadet den heimischen Wildfischbeständen unserer Fließgewässer wesentlich mehr als er nützt!

Zur Minderung der steigenden Wassertemperaturen ist auf eine weitgehende Gewässerbeschattung durch standorttypische Ufergehölze zu achten. Sie dient nicht nur als Schattenspender, sondern bietet auch zahlreichen Insekten wertvollen Lebensraum und zugleich Nahrung für die Fische. Ebenso muss die Wiederherstellung von naturnahen Gewässerabschnitten mit geeigneten Lebensräumen für alle Altersstadien – vom Ei bis zur fortpflanzungsfähigen Bachforelle – weiter verstärkt umgesetzt werden. Sie dient der natürlichen Fortpflanzung und somit der nachhaltigen Arterhaltung. Die Naturverlaichung stellt den erfolgreichsten Weg zur Anpassung und somit zum Erhalt der Fischfauna in unseren Gewässern dar.

Wassertier des Jahres 2019 – Edelkrebs

„Fisch“ bzw. Wassertier des Jahres 2019 ist der

Edelkrebs (Astacus astacus)

Der Edelkrebs ist die größte heimische Flusskrebsart. Die Männchen erreichen eine Länge von bis zu 20 cm, während die Weibchen mit maximal 15 cm etwas kleiner bleiben. (mehr …)

Kormoranproblematik

Im Sinne des § 8 der Verordnung der Oö. Landesregierung über den Schutz wildwachsender Pflanzen und Pilze sowie freilebender Tiere (Oö. Artenschutzverordnung) LGBL.Nr. 73/2003, i.d.F. LGBL.Nr. 68/2019, wurde von der Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich folgender maßgeblicher, landesweiter Kormoranbestand bekannt gegeben: (mehr …)

Neue Zuständigkeiten

Mit 1. Februar 2019 geht die Zuständigkeit zur Vollziehung des Oö. Fischereigesetzes und der darauf beruhenden Verordnungen für den Bezirk Linz-Land auf den Magistrat der Landeshauptstadt Linz über. (mehr …)

Ausbreitung des Signalkrebses in Oberösterreich

Durch die rasante Fortpflanzung und durch seine Resistenz gegen die Krebspest dringt der Signalkrebs immer weiter in die Oberläufe der Flüsse und Bäche vor. Eine Reduktion der Signalkrebsbestände scheint nur durch intensive Bewirtschaftung möglich. Da der Signalkrebs kein heimisches Wassertier ist, darf er weder in oberösterreichischen Gewässern ausgesetzt werden noch wurde für ihn eine Schonzeit oder ein Brittelmaß gesetzlich verordnet.  (mehr …)

Studie zur Revitalisierung der Unteren Traun

Für den Abschnitt vom Traunsee bis zur Mündung in die Donau (73 km) wurden das Potential für alle gewässerökologisch wirksamen Maßnahmen erhoben und auf konzeptivem Niveau dargestellt, die unter Wahrung der vitalen menschlichen Nutzungen (Energiewirtschaft, Hochwasserschutz, hochwertige Flächennutzung etc.) ökologisch sinnvoll… (mehr …)

Das Preisfischen ist gesetzlich verboten

Bereits im Jahre 1990 wurde in Oberösterreich durch eine Novelle zum Oö. Fischereigesetz das Preisfischen aus Gründen des Tierschutzes und der fischereilichen Weidgerechtigkeit verboten. (mehr …)

AKTUELLES ZUR JAHRESFISCHERKARTE

Sobald das Fischereigesetz beschlossen wird, erfolgt die Versendung einer Sonderausgabe unserer Zeitschrift „Oberösterreichs Fischerei“, welcher der Erlagschein für die Jahresfischerkartenabgabe 2020 beiliegt.

Die Zeitschrift bzw. der Erlagschein wird ausschließlich an jene Fischer versendet, welche sich bei uns zur Jahresfischerkarte registriert haben. Automatisch registriert werden Personen, die ab Jahr 2018 einen Fischerkurs besucht bzw. ein Duplikat erhalten haben.

Die Registrierung muss nur ein Mal durchgeführt werden; eine jährliche Wiederholung der Registrierung ist nicht notwendig.

Auch Fischereischutzorgane und alle Bewirtschafter, welche in einem „fremden“ Fischwasser den Fischfang ausüben möchten, müssen sich zur Jahresfischerkarte registrieren.

Die Herbstausgabe unserer Zeitschrift „Oberösterreichs Fischerei“ wird im November 2019 versendet; dieser Zeitschrift liegt noch KEIN ERLAGSCHEIN bei, da der Beschluss des OÖ. Landtages zum neuen Oö. Fischereigesetz noch aussteht.

Etwaige Adressänderungen geben Sie uns bitte schriftlich bzw. per Mail an s.buchner@lfvooe.at bekannt; eine neuerliche Anmeldung muss nicht durchgeführt werden.

Fisch des Jahres 2018 – Wels

Der Fisch des Jahres – Wels / Waller (Silurus glanis)

Der Wels ist in Anglerkreisen wohl einer der populärsten Süßwasserfische Europas.

(mehr …)

Fisch des Jahres 2017 – Seesaibling

Fisch des Jahres 2017 – Seesaibling (Salvelinus umbla)

Der Seesaibling ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit: er ist vor ca. 10.000 Jahren aus dem Norden eingewandert.

(mehr …)

Fisch des Jahres 2016 – Elritze

FISCH DES JAHRES 2016 –  ELRITZE

Elritze

Elritze

Wer kennt sie nicht, die zumeist als sehr gesellig beschriebene und zu den kleinsten Karpfen unserer Süßgewässer gehörende ELRITZE. Sie trägt ferner Namen wie IRLITZE, PFRILLE oder ELLER-LING. In Brehms Thierleben werden allein für den deutschsprachigen Raum vierzig Namen angeführt. Diese Vielfalt an Namen zeigt wie populär und weit verbreitet diese Art ist.

(mehr …)

Fisch des Jahres 2015 – Nase

Fisch des Jahres 2015: Die Nase (Chondrostoma nasus)

 

Die Nase (Chondrostoma nasus) weist einen spindelförmigen, seitlich abgeflachten Körper auf. Wesentliche Merkmale sind die vorragende Schnauze sowie das unterständige, quergestellte Maul mit verhornter Unterlippe und scharfkantigen Rändern. Der Körper weist eine graublaue bis graugrüne Oberseite, silberne Seiten und einen weißen bis gelblichen Bauch auf. Die Flossen sind meist rötlich gefärbt und das Bauchfell der Nase ist schwarz. (mehr …)

Teilerfolg bei der Benützung der Treppelwege

Nicht zuletzt auf Grund der ständigen Interventionen des Oö. Landesfischereiverbandes wurde die Wasserstrassen-Verkehrsordnung auch im Zusammenhang mit der Benützung der Treppelwege durch die Fischerei geändert.

Im neu gefassten § 50.02 sind nunmehr vom Verbot der Benützung neben Fußgängern und Rollstuhlfahrern auch „Fischereiausübungsberechtigte im unumgänglich notwendigen Umfang“ ausgenommen. Diese Ausnahme schließt Inhaber von Fischereilizenzen ausdrücklich nicht ein. (mehr …)